»Clemens führt« • Stadtführungen in BerlinBerlin-Buch. Krankenhausstadt und Zentrum medizinischer ForschungIn dem ehemaligen Straßendorf mit seinem Gut an der Panke wurden zwischen 1899 und 1929 nach Plänen von Ludwig Hoffmann mehrere Krankenhäuser errichtet. Zunächst waren es Irren- und Pflegeanstalten sowie ein Hospital für Lungenkranke. Am Lindenberger Weg wurde das Kaiser-Wilhelm-Institut für Hirnforschung und die Neurologische Forschungsklinik (die spätere Robert-Rössle-Klinik für Krebstherapie) gegründet. In den 1950er Jahren wurde die Franz-Vollhard-Klinik (ab 1972 Zentralinstitut für Herz-Kreislauf-Forschung) eingerihtet. Beide Einrichtungen waren der Akademie der Wissenschaften der DDR angegliedert. Die Bucher Krankenhäuser wurden in den 1960er Jahren zum Städtischen Klinikum Berlin-Buch vereinigt. In Buch standen ca. 5000 Krankenhausbetten. Nach 1990 wurde der Campus Buch begründet und das Max-Delbrück-Centrum, das Institut für molekulare Pharmakologie der Leibniz-Gesellschaft und weitere medizinische Forschungseinrichtungen sowie zahlreiche Firmen der Biotechnologie angesiedelt. Die Spezialkliniken gehören heute zur Charité der Humboldt-Universität. Die Helios-Gesellschaft hat die Trägerschaft des ehemaligen Städtischen Klinikums übernommen und errichtet ein Klinikgebäude mit 1.000 Betten. Treffpunkt: S-Bhf. Buch, Ausgang Wiltbergstraße, unten
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