Das Samariterviertel – von der Frankfurter zur Landsberger Allee
Die Samariterkirche (Gotthilf Ludwig Möckel, 1892–94)
Außerhalb des »Communicationsweges« wurde von 1880 an auf dem Gebiet der Berliner Feldmark um die heutige Samariterkirche ein neues Wohnviertel errichtet. Die Schulen wurden von Ludwig Hoffmann erbaut. Die Ringbahn erschloss das Viertel verkehrstechnisch.
Die Wohnanlagen von Alfred Messel an der Proskauer Straße/Schreinerstraße (1897–1898) und Weisbachstraße/Ebelingstraße (1899–1905) sind bedeutende Beispiele für den Reformwohnungsbau.
Nach der Rekonstruktion der Häuser und Straßen in 1990er Jahren zogen viele neue Bewohner in das Viertel mit seinen zahlreichen Geschäften und Restaurants.
Der benachbarte ehemalige Städtische Vieh- und Schlachthof wurde ab 1876 von Hermann Blankenstein erbaut.
Treffpunkt: Samariterstraße – Ecke Frankfurter Allee, an der Litfaßsäule (U5 bis Samariterstraße)