»Clemens führt« • Stadtführungen in BerlinOberschöneweide – einstiger Arbeiterwohnort und ehemaliges Industriezentrum im SüdostenAusgehend vom Gut Quappenkrug (später Wilhelminenhof ) entwickelte sich eine Landgemeinde. Um 1860 begann der Ausbau der Villenkolonie Ostend. Diese Entwicklung wurde durch die Ansiedlung von Industriebetrieben an der Spree im Rahmen der Randwanderung beendet. Es entstand ein dicht bebautes Wohngebiet und Oberschöneweide wurde 1898 Landgemeinde des Kreises Niederbarnim. Nach einem städtebaulichen Konzept wurde der Ort ab 1900 mit repräsentativen Bauten (z.B. Schulen, Post) sowie durch Platzkirchen in Sichtachsen ausgebaut. In den Jahren 1925 bis 1935 entstanden neue Wohnviertel (z.B. die AEG-Siedlung von Peter Behrens zwischen Fontanestraße und An der Wuhlheide als Beispiel der Gartenstadtbewegung). In der Nachwendezeit verließen viele Einwohner den Ortsteil. Die Großbetriebe wurden abgewickelt. Ab Mitte der 1990er Jahre wird im Sanierungsgebiet Oberschöneweide durch umfassende Rekonstruktion und Umwidmung der Industriegebäude versucht, dem Ortsteil ein neues Gesicht zu geben. Treffpunkt: Griechische Allee – Ecke Edisonstraße (Marktplatz) in Oberschönweide
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