Der Prenzlauer Berg – vom Senefelder zum Kollwitzplatz
Der ehemalige Wasserturm an der Ecke Rykestraße/Knaackstraße aus dem Jahr 1877, der erste Wasserturm Berlins
Das Gebiet wurde vor der Bebauung als Ackerland genutzt. Seit dem 18. Jahrhundert standen hier Windmühlen (Windmühlenberg). Als Stadterweiterung entstanden in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts Mietshäuser in dichter Bebauung, darunter zahlreiche Mietskasernen. Neben großen Brauereien gab es im Prenzlauer Berg viele Etagenfabriken. Als Folgeeinrichtungen entstanden kommunale Bauten sowie Kirchen in Blockrandbebauung. Der Prenzlauer Berg wurde bei der Bildung von Groß-Berlin (1920) der 4. Verwaltungsbezirk. Das Wohnviertel überstand den II. Weltkrieg ohne größere Schäden. Das Gebiet um den Kollwitzplatz entwickelte sich nach 1990 zu einem belebten Szenebezirk mit zahlreichen Restaurants.
Treffpunkt: U-Bhf. Senefelder Platz, Ausgang Saarbrücker Straße, oben