Das Nikolaiviertel – die Wiege Berlins. Von der Marienkirche zum Mühlendamm
Um 1200 siedelten Händler und Handwerker im Bereich der heutigen Mühlendammbrücke. Unter der romanischen Basilika, dem Vorgängerbau der Nikolaikirche, wurde eine mittelalterliche Begräbnisstätte nachgewiesen. Hier entwickelte sich im Spreetal ein Handelsstützpunkt.
Die Nikolaikirche ist das älteste erhaltene Gebäude der Stadt. Die Siedlungen Berlin und Cölln erhielten um 1230 städtische Rechte. Die älteste erhaltene Urkunde von 1237 erwähnt Cölln.
Nach der Zerstörung vieler Gebäude des Viertels wurde Anfang der 1980er Jahre in Vorbereitung der 750-Jahr-Feier Berlins ein Projekt zum Aufbau des Nikolai-Viertels erarbeitet. Das Projekt beinhaltete Erhaltung, Vervollständigung und Weiterentwicklung, um einer Nutzung unter den veränderten gesellschaftlichen Bedingungen zu entsprechen.
Treffpunkt: vor dem Hauptportal der St.-Marienkirche, Karl-Liebknecht-Straße,
Berlin-Mitte