Friedrichshagen – vom Kolonistendorf zur Wohnstadt im Grünen (Das Zehlendorf des Ostens)
Der Ort wurde 1753 auf Anweisung Friedrichs II. im Rahmen der Binnenkolonisation gegründet. Bis 1800 verdienten die Kolonisten ihren Lebensunterhalt durch Weberei. Nach dem Anschluss an die Niederschlesisch-Märkische-Eisenbahn 1849 entdeckten zahlreiche Gäste Friedrichshagen als Erholungsort und der Bau von Landhausvillen setzte ein. Der Bau von Mietskasernen und die Ansiedlung von Industrie waren nicht erlaubt. Die Brauerei am Müggelsee und das Friedrichshagener Wasserwerk wurden Ende des 19.Jahrhunderts errichtet. Die Bölschestraße – kurz: »die Bölsche« – mit zahlreichen Geschäften, Restaurants und Biergärten am Müggelsee prägt den Ortsteil.
Treffpunkt: S-Bhf. Friedrichshagen, in der Vorhalle