Die Charité und die Medizin zu beiden Seiten der Luisenstraße (Berlin-Mitte)
Das Denkmal für Rudolf Virchow am Karlplatz (Fritz Klimsch, 1906–1910)
Ausgehend von der Errichtung eines Pestspitals vor den Toren der Stadt im Jahre 1710 entwickelte sich das Hospital zum ersten städtischen Krankenhaus der Stadt Berlin.
Ab 1810 wurde das als Charité bezeichnete Haus zum Universitätsklinikum der neu gegründeten Universität. Die Charité zog namhafte Mediziner wie Christoph Wilhelm Hufeland, Rudolf Virchow, Robert Koch, Ferdinand Sauerbruch, Karl Bonhoeffer und andere an und entwickelte sich zu einem führenden Zentrum der medizinischen Wissenschaft und Patientenversorgung in Deutschland.
An der Luisenstraße wurde von 1780 an die Tierarzneischule (spätere Veterinärmedizinsiche Fakultät der Berliner Universität) auf- und ausgebaut. Die Militärmedizinische Akademie und die Akademie für Ärztliche Fortbildung sind weitere bedeutende medizinische Einrichtungen des Viertels.
Treffpunkt: Reinhardtstraße – Ecke Luisenstraße (Virchow-Denkmal)